Pre-Season-Interview: Tim Schwartz


Willkommen zur 2. Ausgabe unserer Kurzinterviews. Heute mit unserem Dreier-Spezialisten Tim Schwartz.

 

Bevor du letzten Sommer nach Speyer gekommen bist, hast du jahrelang in der BBL gespielt. Wie groß war die Umstellung für dich, als du in die Regionalliga gewechselt bist?

Es war schon eine große Umstellung – vor allem im athletischen Bereich. Ansonsten war es eher eine Kopfsache. Ich dachte erst, dass die Regionalliga ein Spaziergang wird, wo einfach ein wenig gezockt wird. Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich mich da zum Glück verschätzt habe. Dadurch, dass Albert und Dimi zum selben Zeitpunkt nach Speyer gekommen sind, war das Niveau von Tag eins sehr hoch und professionell. Wir hatten zwar auch ein paar Spiele, wo es mehr darum ging, die einfach über die Bühne zu bringen, aber gerade die Spiele gegen Koblenz waren sowohl spielerisch als auch emotional sehr intensiv und aufgeladen.

 

Ihr seid ja letztes Jahr in der Regionalliga Meister geworden. Hatte das für dich persönlich, vom Erfolgserlebnis her, einen vergleichbaren Stellenwert, wie erfolgreiche Saisons in deiner BBL-Zeit, oder war das schon ein Unterschied?

Es ist schon etwas Anderes, das muss ich schon zugeben. Aber das kommt eher durch das mediale Interesse das in der BBL einfach größer ist und damit auch durch den Druck, der auf den Spielern lastet. Trotzdem war der Aufstieg mit Speyer eine geile Sache und ich glaube, dass es allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat.

 

Jetzt machst du gerade dein Referendariat in Neustadt an der Weinstraße, bist damit viel beschäftigt und spielst wieder Basketball auf Bundesliganiveau. Wie ist es, das alles unter einen Hut kriegen zu müssen?

Das ist schon nicht so einfach, Das alles unter einen Hut zu bekommen. Wir haben jetzt auch noch Nachwuchs zuhause, was das Ganze nicht einfacher macht. Da ist es nicht immer einfach in jedem Bereich – Familie, Basketball und Schule – immer auf dem optimalen Level zu agieren, aber ich gebe einfach mein bestes und bin froh, dass das Team mir da viel Verständnis entgegen bringt.

 

Wie schätzt du eure Chancen in der ProB in der kommenden Saison ein?

Ich glaube nicht, dass wir wieder so durchmarschieren können, wie letzte Saison. Es spielen viele BBL-Farmteams und gute Importspieler in der ProB. Ich glaube, wir werden erstmal versuchen uns zu etablieren, werden von Spiel zu Spiel denken und dann schauen wie es läuft. Auch der Aufstieg in die ProA ist mittel- bis langfristig realistisch, aber erstmal werden wir versuchen in der ProB Fuß zu fassen.

29.08.2019

Pre-Season-Interview: Albert Kuppe


Im Rahmen der Saisonvorbereitung haben wir mit jedem Spieler ein kleines Interview geführt, damit die Fans unsere Jungs besser kennenlernen können. Willkommen bei Teil I, mit unserem Regionalliga-Topscorer Albert Kuppe.

 

Was hat dich letzte Saison dazu bewogen – als Leistungsträger in der ProA – den Schritt „zurück“ in die Regionalliga nach Speyer zu machen?

Hauptgrund war für mich, dass ich den nächsten Schritt in meiner beruflichen Karriere machen wollte. Da ich in Speyer mit der MORGENSTERN consecom GmbH den idealen Arbeitgeber gefunden habe, fiel mir die Entscheidung nicht schwer, aus der ProA in die Regionalliga zu wechseln. Außerdem hat mich der sportliche Tapetenwechsel und die mir bis dahin unbekannte Regionalliga als Herausforderung gereizt. Jetzt habe ich das Ziel mit den MORGENSTERN BIS Baskets direkt den Durchmarsch in die ProA zu schaffen, nachdem wir ja letzte Saison schon Regionalligameister geworden sind.

 

Wie war die Umstellung vom Vollzeitprofi, der nur Basketball spielt, zum Vollzeitarbeitnehmer, der „nur“ neben der Arbeit Basketball spielt?

Eine Umstellung war es aus sportlicher Sicht in diesem Sinne nicht, da ich zwar nicht mehr vormittags trainiere, aber abends genauso intensiv wie auch in den letzten Jahren als Vollzeitprofi. Ich bin gerade jetzt den ganzen Tag auf den Beinen: erst bei der Arbeit und dann im Training. Die Hauptumstellung war die Arbeitszeit. An die acht Stunden täglich im Büro musste ich mich erstmal gewöhnen. Aber wie gesagt, aus sportlicher Sicht ist die Belastung immer noch vergleichbar.

 

Was sind deine Ziele für die kommende ProB Saison?

Für mich persönlich ist das Ziel immer so gut wie möglich und so weit oben wie möglich mitzuspielen. Als Mannschaft haben wir das Primärziel die Play-Offs zu erreichen. Ab da schauen wir von Spiel zu Spiel weiter. Aber ich habe mir selber das große Ziel gesteckt, irgendwann nochmal in die ProA aufzusteigen. Warum also nicht dieses Jahr?

 

Du spielst nebenbei noch in der deutschen 3×3-Nationalmannschaft. Wie ist da der Stand der Dinge?

Ich fahre nächste Woche auf die Europameisterschaft in Ungarn. Da sind wir gerade in der Vorbereitungsphase. Ich war jetzt auch gerade über das Wochenende in Köln auf einem Lehrgang. Das läuft noch nebenher, allerdings ist das die letzte Maßnahme bis April nächsten Jahres. Jetzt kommt, wie gesagt, die EM, mal sehen wie das läuft, und danach voller Fokus auf die ProB-Saison.

27.08.2019

Erstes Testspiel – erster Sieg


Am vergangenen Wochenende absolvierten die MORGENSTERN BIS Baskets Speyer ihr erstes Testspiel in der Vorbereitung zur anstehenden ProB-Saison. Gespielt wurde im pfälzischen Lambsheim, wo die Eintracht Lambsheim den GAIA-Cup austrug. Als Gegner waren die wiha Panthers Schwenningen angesetzt. Somit spielte ein ProB-Aufsteiger gegen einen ProA-Aufsteiger.

Am Samstag mittag war es dann endlich soweit. Nach zwei Wochen intensivem Vorbereitungstraining, mit vielen Lauf- und Ausdauereinheiten ging die Mannschaft das erste Mal gemeinsam aufs Feld.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe, in dem kein klarer Klassenunterschied zwischen den beiden Kontrahenten deutlich wurde. Über den ganzen Spielverlauf hinweg konnte sich keine Mannschaft deutlich absetzen und jeder kleine Run wurde jeweils direkt vom Gegner erwidert.

Doch das Hauptaugenmerk beider Coaches lag noch nicht beim Ergebnis. Die Speyerer hatten erst zwei Trainingswochen hinter sich, die Schwenninger sogar erst eine. Wie in der Saisonvorbereitung üblich, ging es für beide Teams erstmal darum, dass die Spieler sich aneinander gewöhnen und Automatismen anfangen zu klicken. So spielten die MORGENSTERN BIS Baskets ohne ein einziges System, sondern spielten einfach munter drauf los, was im Endeffekt sehr gut funktionierte. Mit einem 84:76 konnten die Domstädter das Spiel am Ende für sich entscheiden. Obwohl dabei ein höherklassiges Team geschlagen werden konnte, wollte Cheftrainer Mbassa dem Sieg nicht zu viel Wert beimessen: „Es war ein guter Test und wir haben in Ansätzen gesehen, was im Team drinsteckt. Allerdings geht es in der jetzigen Phase der Vorbereitung noch nicht um Ergebnisse, sondern darum, dass die Jungs sich nach der Sommerpause wieder aneinander gewöhnen und die Neuzugänge ins System integriert werden. Dennoch ist ein Sieg gegen ein ProA-Team ein Erfolgserlebnis, dass wir gerne mitnehmen.“

26.08.2019

4,19m für die MORGENSTERN BIS Baskets!


Die letzten Puzzleteile sind gefunden. Die Speyerer Basketballer vervollständigen ihren Kader mit den beiden Big Men Adrian Lind und David Aichele.

Der 2,07m-Mann ist kein unbekannter in Speyer. Schon in der Saison 2009/2010 lief der gebürtige Berliner für das JBBL-Team der Domstädter auf. Auch später kreuzten sich mehrmals die Wege, als Lind, den seine Karriere unter Anderem nach Nördlingen, Karlsruhe und Tübingen führte, mit seinen Teams in der Nordhalle gastierte. Umso erfreulicher ist es, dass er sich nun für das Programm des Regionalliga-Südwest-Meisters entschieden hat: „Ich hatte schon die letzten Jahre über immer wieder Kontakt zu Coach Mbassa, deswegen ist es schön, dass diesen Sommer endlich alles gepasst hat. Ich freue mich auf die nächste Saison und bin davon überzeugt, dass die Fans auch weiterhin erfolgreichen Basketball in der Nordhalle zu sehen bekommen.“

„Adrian gibt uns wichtige Zentimeter für die nächste Saison. Er verfügt über einen sehr guten Wurf, wodurch wir ihn variabel einsetzen können und ist für sein Alter schon sehr Erfahren“, beurteilt Trainer Mbassa die Neuverpflichtung.

Der 24 jährige, der zur Zeit per Fernstudium seinen Master macht, wird in Speyer auch seine ersten beruflichen Schritte machen. Ähnlich wie Albert Kuppe wird er beim Namenssponsor MORGENSTERN an die Arbeitswelt herangeführt und erhält die Möglichkeit Arbeit und Sport optimal miteinander zu kombinieren.

 

Mit David Aichele kommt ein beeindruckender Spieler zum frischgebackenen BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Aufsteiger. Der 2,12m-Mann kommt von den MLP Academics Heidelberg in die Pfalz. Aichele, der von der u15 bis zur u18 Teil der Jugendnationalmannschaft war, ist ein klassischer Center mit beeindruckenden Körpermaßen. Seine 2,12m sollen den Baskets gerade in der Verteidigung helfen. Auch der Trainer freut sich schon auf den neuen 5er: „David hat noch sehr viel Entwicklungspotenzial, aber bereits jetzt schon hervorragende Anlagen. Er soll sich bei uns beweisen und den nächsten Entwicklungsschritt machen“

Mit den beiden Neuverpflichtungen ist der Kader der MORGENSTERN BIS Baskets Speyer für die Saison 2019/2010 komplett.

Finaler Kader Saison 2019/20: Albert Kuppe, Tim Schwartz, Dmitrij Kreis, Jordi Salto Sabate, Michael „Mitch“ Acosta, DJ Woodmore, Matthias Maier, Jan Hartinger, Lawrence Mugagan, Nils Gesmann, Adrian Lind, David Aichele

15.08.2019

DJ Woodmore bleibt auch für die Bundesliga


DJ Woodmore bleibt den MORGENSTERN BIS Baskets Speyer erhalten. Der sympathische US-Amerikaner kennt die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bereits. Immerhin stand er auch im Kader, als die Speyerer das letzte Mal im Bundesligabasketball aktiv waren. Doch dieses Mal möchte der athletische Guard erfolgreicher sein als vor drei Jahren, als die Speyerer Mannschaft am Ende der Saison 2015/16 den Gang in die Regionalliga antreten mussten. Der US-Boy, der für seine Schnelligkeit und seine Verteidigung bekannt ist, wird wegen der “Local-Player-Regelung“ der einzige nicht-Europäer in den Reihen des Teams von Head Coach Carl Mbassa sein.

Doch Unterstützung erhält er trotzdem. Dem Team hinter dem Team rund um Gerd Kopf ist es gelungen, ein junges und hungriges Gerüst aus bereits bekannten Talenten vom Verbleib im Team zu überzeugen. Matthias Maier, Jan Hartinger und Lawrence Mugagan bleiben dem Team auch in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB erhalten und wollen sich im Training mit Einsatz und Energie Spielanteile auf Bundesliganiveau erkämpfen. Das wird auch das Ziel von Nils Gesmann sein, der aus dem Jugendbereich zur ersten Mannschaft dazu stoßen wird und vor allem von den erfahreneren Spielern lernen soll.

Damit steht fest, welche Spieler aus der letzten Saison den Gang in die höhere Liga mitgehen. Nicht mehr im Kader sind Kingsley Nwagboso, Alexandre Baptiste und Steven Hartinger. Die MORGENSTERN BIS Baskets Speyer bedanken sich bei den Spielern für ihren Einsatz und wünschen ihnen für ihre sportliche und persönliche Zukunft alles Gute.

Derzeitiger Kader Saison 2019/20: Albert Kuppe, Tim Schwartz, Dmitrij Kreis, Jordi Salto Sabate, Michael „Mitch“ Acosta, DJ Woodmore, Matthias Maier, Jan Hartinger, Lawrence Mugagan, Nils Gesmann

12.08.2019